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Capote (2005)

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Capote (2005)
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Capote (2005)
(Capote (2005))

Biografie
USA 2005
Regie: Bennett Miller
Buch: Dan Futterman, Gerald Clarke (Buch)
Musik: Mychael Danna
Produzent: Caroline Baron, Michael Ohoven, William Vince
Darsteller: Philip Seymour Hoffman, Catherine Keener, Clifton Collins Jr., Mark Pellegrino, Bruce Greenwood, Chris Cooper, Amy Ryan, Bob Balaban

Im November 1959 fesselt der Mord an einer Kleinstadt-Familie in Kansas die Fantasie von Truman Capote, den berühmten Autor von "Frühstück bei Tiffany". Gemeinsam mit seiner Jugendfreundin Harper Lee, Autorin des kurz vor der Veröffentlichung stehenden Romans "Wer die Nachtigall stört", macht sich Capote an die Recherchen vor Ort. Trotz seines großspurigen Auftretens gelingt es ihm, die Einwohner auf seine Seite zu ziehen. Während er eine gute Verbindung zu den Mördern aufbaut und das Datum ihrer Hinrichtung immer näher rückt, fordert die Arbeit an "Kaltblütig" - dem Buch, das die Entwicklung der amerikanischen Literatur maßgeblich beeinflussen wird - einen hohen Preis von Capote und verändert ihn auf eine Weise, wie er es nie erwartet hätte...

Kinostart: 02.03.2006

Capote (2005) (DVD)
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Ich freu mich schon auf den Film. Hoffman soll eine 1A Darstellung von Capote abgeliefert haben. Hab bis jetzt nur einen kurzen Ausschnitt in der Jay Leno Show gesehen, aber der hat mir umso mehr gefallen.


Der Trailer sieht klasse aus!


Das stimmt!
Sehe Philip Seymour Hoffman sehr gerne und endlich spielt er mal eine Hauptrolle.


zum vergleichen...


Die können den Film doch nicht verschieben, gerade jetzt, wo Hoffman den Golden Globe gewonnen hat, was mich riesig für ihn freut!

Aber der Verleih hofft wahrscheinlich darauf, dass Hoffman auch den Oscar gewinnt, und dann mehr Leute in den Film gehen, deswegen der neue Starttermin!


📜Was mich am meisten bei diesem Film genervt hat, war die schreckliche Snychro von Hoffman. Ich weiss, dass Capote im waren Leben auch sehr hoch gesprochen hat, aber im Original Trailer war dies 1000mal erträglicher. Außerdem ist der Film an vielen Stellen sehr langatmig. Man hätte die durchweg bedrückende Stimmung auch anders rüberbringen können (z.B. einige Szenen etwas kürzer fassen). Dem Verständniss des Films hätte es auf keinen Fall dadurch geschadet.
Was den Film aber qualitativ unglaublich hochreißt, ist die Leistung von Hoffman. Guckt euch den Film einfach an und ihr wisst was ich meine. Jedoch fehlt dem Film einfach das gewisse etwas. Zum Meisterwerk kann man es auf keinen Fall erklären.
Erwähnenswert wäre auch noch, dass dies der erste Film ist, bei dem ich es erlebt habe, dass alle Kinobesucher erst einige Minuten nach Beginn des Abspanns gegangen sind.

[Beitrag editiert von mlp am Sonntag, 19. März 2006 um 18:44]


Der Film ist nichts besonderes. Der Film konnte mich zu keiner Zeit fesseln und plätscherte phasenweise dahin, das Einzigartige an dem Film ist die Leistung von Seymour Hoffman.
Ich konnte auch nicht verstehen warum die Leute noch beim Abspann saßen.


📜Meine Kritik:

"Ever since I was a child, folks have thought they had me pegged,
because of the way I am, the way I talk.
And they're always wrong."

Capote, USA 2005

114 min.

im Kino gesehen am 07.04.2006

Truman Streckfus Persons besser bekannt als Truman Capote seit seinem Romandebüt Other Voices, Other Rooms (1948) und dem weltweiten Bestseller Breakfast at Tiffany's (1958) einer der bedeutesten Schriftsteller Amerikas und Liebling der New Yorker Intellektuellen-Szene, liest einen Zeitungsartikel über einen brutalen Vierfach-Mord in Kansas und beschließt im Auftrag des New Yorker darüber zu schreiben. Als er zusammen mit seiner Jugendfreundin Harper Lee (To Kill a Mockingbird) nach Kansas fährt will er nur eine ganz normale Reportage schreiben, dass er fast 6 Jahre später nach einer Obsession und als psychisches Wrack mit In Cold Blood ein neues Genre den Tatsachenroman begründen wird , dass hätte er sich wohl nicht mal in seinen kühnsten Träumen ausgemalt.

Diese 6 Jahre sind es auch um die es in Capote geht. Damit begeht Capote nicht den Fehler das ganze Leben einer Person zu schildern, wie es andere Biografien meistens vergeblich versuchen. Meiner Meinung nach ist es nicht möglich ein ganzes Leben in 2 Stunden abzuhandeln, Bennett Miller (Regie) und Dan Futterman (Drehbuch) versuchen gar nicht erst ein großes biografisches Drama zu inszenieren sondern zeichnen eine sehr intensive und äußerst interessante Charakterstudie von Truman Capote. Was mir persönlich gefällt, Capote nimt sich keine Zeit um die Personen vorzustellen. Es beginnt mit dem Mord bzw. dem Auffinden der Opfer und schon zwei Szenen später ist Truman auf dem Weg nach Kansas. Durch diesesn sehr schnellen Beginn hat man das Gefühl sofort mitten im Geschehen direkt neben Truman bei seinen Recherchen zu sein. Dieses ungewöhnlich schnelle Tempo für eine Charakterstudie kann Capote zum Glück nicht halten, mit der Zeit wird es immer langsamer. Dies mag bei einigen für Langeweile sorgen, ich find es positiv und sehr passend. Capote gelingt es nicht unbedingt richtige Spannung aufzubauen, aber auch das stört nicht. Denn wie gesagt, Capote ist keine reißerische Biografie sondern eine detallierte Charakterstudie und die lebt nicht von einem hohen Spannungsbogen, einer einfallsreichen Story oder großen Überraschungen sondern von den Dialogen und ganz besonders von den Darstellern - und da bin ich auch schon bei der Person die diesen Film so großartig macht, Philip Seymour Hoffman!

Philip Seymour Hoffman, mir bisher nur aus Cold Mountain und The Big Lebowski bekannt, spielt hier wirklich eine der besten Performances der Filmgeschichte! Das ist jetzt natürlich eine gewagte Aussage, aber bei Hoffman trifft es wirklich zu. Capote selbst hätte sich nicht besser spielen können. Die Gratwanderung ziwschen arrogantem, egoistischem, selbst verliebten Publikumsliebling und hochsensiblem, Mensch gelingt Hoffman so spielerisch, dass es wirklich Spass macht ihm dabei zu zuschauen. Für die dt. Synchronisation kann Mr. Hoffman natürlich nichts, im Gegensatz zu vielen anderen fand ich sie aber nicht so schlimm. Man muss aber auch sagen das es für den Synchro-Sprecher sicher kein leichter Job gewesen ist. Die Tatsache dass das Ganze sich im O-Ton noch viel, viel besser anhört, wertet die Leistung von Hoffman natürlich nochmal auf!
Bei den ganzen Lobgesängen für Philip Seymour Hoffman die natürlich berechtigt sind, darf man auch die anderen Darsteller aus Capote nicht außer Acht lassen. Da fällt einem natürlich als Erstes Clifton Collins Jr. als zum Tode verurteilter Perry Smith auf. Er spielt den Mörder sehr menschlich ohne dabei übertrieben sympatisch zu wirken. Dabei muss ich auch mal sagen, das ich es sehr gelungen fand, wie man die beiden Täter dargestellt hat. Nicht als kaltblütige Monster, aber eben auch nicht als bemitleidenswerte Opfer der Gesellschaft. Wobei die Kindheit bzw. das soziale Umfeld von Perry Smith sicher einen großen Teil dazu beigetragen hat, dass es soweit kommen konnte. Hier ein grober Überblick über das Leben des Perry Smith:

[Beitrag editiert von GuArDiAPeRtIcArA am Samstag, 8. April 2006 um 13:18]

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