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Dieb der Worte

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Dieb der Worte
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Dieb der Worte
(The Words (2012))

Drama/Romanze
USA 2012
Regie: Brian Klugman, Lee Sternthal
Buch: Brian Klugman, Lee Sternthal
Musik: Marcelo Zarvos
Produzent: Michael Benaroya, Tatiana Kelly, Jim Young
Darsteller: Dennis Quaid, John Hannah, Jeremy Irons, Bradley Cooper, Zoe Saldana, Vito DeFilippo, Michael McKean, Lucinda Davis, Olivia Wilde, Ron Rifkin

Zwei Bücher, drei Autoren: THE WORDS erzählt die Geschichte des Schriftstellers Rory Jansen (BRADLEY COOPER), der unter falschen Voraussetzungen zu Ruhm kommt, denn das Buch, das er schrieb, sind eigentlich die Worte eines anderen (JEREMY IRONS). Aber beide Autoren, der falsche und der echte, sind doch nur Phantasieprodukte, Figuren eines weiteren Buches, dessen Autor Clay Hammond (DENNIS QUAID) sich mit allerlei Geheimnissen umgibt. Bis eine schöne Studentin (OLIVIA WILDE) beginnt, ihm all die richtigen Fragen zu stellen, um hinter seine Fassade zu blicken.

Kinostart: 23.05.2013


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Ein schöner und spannender Film, der mit Wörtern und vor allem mit Erzählsträngen spielt.



Das Plagiat

📜Ein literaturträchtiger Film, um geistigen Diebstahl und den Mut zur Wahrheit. Ein erfolgloser Schriftsteller Rory Jansen (Bradley Cooper) findet in einer alten Aktentasche das Manuskript für einen Roman. Er tippt es ab, veröffentlich es und wird erfolgreich. Der wahre Autor (Jeremy Irons), ein alter Mann (ohne Namen!), sucht Rory auf und erzählt ihm seine Lebensgeschichte, die der ja bereits kennt.
Als Rorys Frau Dora (Zoe Saldana) von dem Plagiat erfährt, trennt sie sich von ihm.
Ein Gespräch zwischen Rory und dem Alten macht deutlich, dass Rory ihm seinen Schmerz und sein Leben gestohlen hat. Etwas, dass man nicht wieder gut machen kann. Der Alte will keine Entschädigung, wird Rory auch nicht verklagen. Er stirbt einfach.
Rory wirft das Manuskript in sein Grab. Damit wird ein komplexes Verwirrspiel fortgesetzt, in dem ein ominöser Schriftsteller Hammond (Dennis Quaid) auftaucht, und aus seinem Roman vorliest. Er wird von einer ebenso ominösen Reporterin Daniela (Olivia Wilde) vergebens angebaggert, die alles und nichts über ihn weiß.
Logische Lücken stören die Wertschätzung der emotional ausdrucksstarken Darsteller und die Verschachtelung der Handlung ist völlig überflüssig, denn der Ortwechsel: Paris – USA sowie einem Zeitenwechsel: Weltkrieg – Jetzt-Zeit bieten doch ausreichend Stoff.
Mit den zwei Regisseuren Klugman und Sternthal ist es wohl wie mit den vielen Köchen. Ein überzogenes Konstrukt, das sich selbst ins Knie schießt. Schade.


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