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Wild at Heart - Die Geschichte von Sailor und Lula

HumorActionSpannungErotikAnspruchGesamt
32%31%77%55%80%Sehr gut!
Film Bewerten

Ja, gute Entscheidung.


MMh war im Zwiespalt wegen dem aufnehmen, weil heute auch Ned Kelly in der ARD läuft, aber ich glaub diesen David Lynch lass ich mal aus...


Heute kommt der ja nochmal, werd ihn mir mal geben...


Mach das - viel Spaß!


Naja ziemlich abgedrehter Film, schräge Figuren und Optik wie immer bei Lynch. Sehr merkwürdig, also mir haben sich da keine Botschaften erschlossen.


Lynch's Filme sind immer ein visueller Genuss (von der Bildgestaltung usw.) aber inhaltlich konnte ich mich wie auch schon mit "Mulholland Drive" und "Lost Highway" nicht so recht anfreunden. Zwar sind all diese Storys natürlich mit mehreren Unterböden einfallsreich und faszinierend aber die Art und Weise wie es gezeigt wird findet bei mir noch nicht so den rechten Zugang.
Wobei ich die beiden anderen genannten aber besser finde.


Ja, Lost Highway und Mulholland Drive fand ich auch besser. Hab´ich aber auch nix kapiert.


Lakai schrieb
Hab´ich aber auch nix kapiert.


Ganz normal!


Dann ist gut.


Wilde Welt

📜An Regisseur David Lynch scheiden sich die Geister und die Kritik reicht von ‘über alle Maßen gut‘ bis ‘unterirdisch‘. Für mich ist neben der durch Schnitte zerfetzten Szenen vor allem die blutige Ausbeute an fast splattermäßigem Blutvergießen das auffallendste Merkmal dieses Roadmovies von einem Pärchen auf der Flucht, das von Killern gejagt wird.
Andererseits macht die wilde Hin- und Her-Cutterei den Plot auch irgendwie interessant. Zwischendurch gibt es akustische Leckerli wenn der Held Sailor (Nicolas Cage) für seine Angebetete Lula (Laura Dern) wie Elvis singt oder situationsmäßige Peperoni, wenn eine Nutte mit gespreizten Beinen nach unten schaut und den Helden auffordert ‘Beiß mal in den Pfirsich!‘
Das gelegentliche Auftauchen von Lulas Mutter Marietta (Diane Ladd) erinnert an die böse Schwiegermutter aus dem Märchen. Sie ist nicht nur dem Wahnsinn verfallen, sondern auch noch eine Liebhaberin der roten Farbe. Ansonsten ist sie in guter Gesellschaft: David Lynch hat ein Sammelsurium von skurrilen Kaputtniks vor die Kamera geholt. Hier ist Bobby (Willem Dafoe) der Schlimmste was Geilheit und Kriminalität betrifft. Perdita (Isabella Rossellini) ist keineswegs ‘verzweifelt‘, trägt aber auch nicht zur Erhöhung der Spannung bei.
Es sei aber nicht vergessen, dass es Passagen gibt, die sinnfrei oder zusammenhanglos daherkommen, mit Ausflügen ins Surrealistische. Typisch Lynch eben. Darüber kann man lachen oder aufjaulen, doch der Schluss geht sonderbar in die Hose: Sailor, der gerade von einer Straßengang zusammengeschlagen worden ist, nachdem er sich von Lula und Sohn getrennt hatte, bedankt sich dafür und hat eine Erscheinung frei nach Fatima und spricht mit seiner Schicksalsfee. Dann kommt ihm eine Erkenntnis und er stürzt laut nach Lula schreiend die Straße zurück…
Kein Unfug, nur nicht jedermanns Sache. Zum Verständnis braucht man wohl ‘ein wildes Herz‘ oder wie Lula sagt ‘Die Welt hat ein wildes Herz und ist total verrückt geworden.‘ Recht hat sie!

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Mittwoch, der 22. Mai 2019, 06:32
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