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Madame de... - Die Liebe ihres Lebens

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Madame de... - Die Liebe ihres Lebens
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Madame de... - Die Liebe ihres Lebens
(Madame de... (1953))

(Diamond Earrings / Gioielli di Madame de ...)
Drama
Frankreich/Italien 1953
Regie: Max Ophüls
Buch: Max Ophüls, Marcel Achard, Annette Wademant, Marcel Achard, Louise de Vilmorin (Roman)
Musik: Oscar Straus, Georges Van Parys
Produzent: Ralph Baum
Darsteller: Charles Boyer, Danielle Darrieux, Vittorio De Sica, Jean Debucourt, Jean Galland, Mireille Perrey, Paul Azaïs, Josselin, Hubert Noël

Um ihre Schulden zu begleichen, verkauft Madame de ... ihre wertvollen Ohrringe und behauptet, sie seien unauffindbar. Als ihr Gatte, ein französischer General, die Wahrheit erfährt, kauft er die Ohrringe heimlich zurück und schenkt sie seiner Mätresse. Als sie schließlich dem italienischen Baron Donati in die Hände fallen, der sich in Madame de ... verliebt, nimmt die Tragödie ihren Lauf ..

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Die Ohrringe

📜Ein Klassiker aus den 50er Jahren mit der Leinwanddiva Danielle Darrieux in der Titelrolle. Aus einer Novelle macht der legendäre Max Ophüls ein Gesellschaftsbild von Paris um 1900. Hier zählen Contenance und Ehre mehr als echte Gefühle. Louise lebt in einer abgekühlten, sterilen Ehe mit General André (Charles Boyer). Den Familiennamen der beiden werden wir nie erfahren. Da verliebt sich Louise in den Diplomaten Baron Donati (Victorio De Sica), den Charmeur vom Dienst.
Die Beziehungen werden anhand von ein Paar Diamantohrringen beleuchtet, die mehrfach den Besitzer wechseln. Klar, dass die gegnerischen Gockel sich duellieren müssen. Ein unbefriedigendes Ende erwartet den Zuschauer, unbefriedigend, weil ungewöhnlich. Es herrscht hier der Ton und nicht wie gewöhnlich das Bild. Wie schon in der Einleitung, in der man Madame lange nicht sieht, sondern nur hört, hören wir vom Duell nur einen Schuss. Nur einen, wohlgemerkt. Dass Louise an gebrochenem Herzen stirbt, während sie zum Duell eilt, ist zu erwarten. Neben der großartigen Kameraarbeit von Christian Matras, der schon mal zerrissene Papierschnipsel aus einem fahrenden Zug in Schneeflocken umleitet, bleiben die langen Tanzeinlagen mit sich drehenden Paaren ebenso im Gedächtnis, wie die Komik, die natürlich für die Domestiken reserviert ist. (Alte Shakespeare’sche Bühnenweisheit!). Buntes Kaleidoskop vom Fin de Siècle mit der für die Zeit typischen Kostüme. Guckkasten-Kino, das den Glanz einer untergegangenen Welt verewigt.

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Mittwoch, der 22. Mai 2019, 07:10
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