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Autor Thread nr. 13865
Taxi Driver Fan
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geschrieben am Sonntag, 30. April 2006 um 15:34

Ekel (1965)
Ekel (1965)
(Repulsion)

Thriller
GB 1965
Regie: Roman Polanski
Buch: Gérard Brach, Roman Polanski, David Stone
Musik: Chico Hamilton
Produzent: Sam Waynberg, Tony Tenser,
Darsteller: Catherine Deneuve, Ian Hendry, John Fraser, Yvonne Furneaux, Patrick Wymark, Roman Polanski

Die junge Londonerin Carol, von Beruf Maniküre, fühlt sich in einer von Männern dominierten Welt hilflos, von den Menschen angewidert und bedroht. Als ihre Schwester verreist und sie allein lässt, gerät sie immer stärker in den Bann ihrer Paranoia und Wahnvorstellungen. Die psychische Hölle ihrer Angst und der Ekel gegenüber dem männlichen Geschlecht lässt sie schließlich zur Mörderin werden...

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Gloria01
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geschrieben am Mittwoch, 13. September 2006 um 17:11
** Gloria01 hat diesen Film mit Meisterwerk! "Meisterwerk!" bewertet!

Unfassbar intensiver, dichter und spannender Psychothriller vom Meister Roman Polanski. Catherine Deneuve so gut (und schön) wie ich sie noch nie gesehen habe. Eine starke Szene folgt der Nächsten so dass das Gesamtbild unheimlich eindrucksvoll ist und ohne Umwege unter die Haut geht. Teilweise sehr extrem und brutal, aber es lohtn sich diesen Film anzuschauen. Absolutes Meisterwerk.

Spoiler-Warnung:  

DerPsycho
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geschrieben am Freitag, 16. August 2013 um 11:47
** DerPsycho hat diesen Film mit gut! "gut!" bewertet!

Eindrucksvolles und ambitioniertes Werk von Polanski, das allerdings durch seine Machart wirklich nicht einfach ist.
Man muss sich darauf einlassen, dass oft gar nicht gesprochen wird und nicht viel passiert, dann kann man wunderbar
in die Psyche von Carol, der Protagonistin, eintauchen. Für die damalige Zeit sicherlich sehr gruselig und
schockierend, heute immer noch atmosphärisch und intensiv. Nimmt vieles von Polanskis späteren Werken
"Rosemaries Baby und "Der Mieter" vorweg.

8martin
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geschrieben am Samstag, 9. Juni 2018 um 19:27
** 8martin hat diesen Film mit gut! "gut!" bewertet!

Caroles Krankheit

Ein früher Polanski und schon ein Klassiker. Der Vorspann ist eine Verneigung vor Bunuel – nur ohne Rasiermesser. Das kommt später zum Einsatz.
Catherine Deneuve spielt die Carole äußerst beeindruckend mit Gesichtslähmung. Eine junge Frau einsam, depressiv und irgendwie tief traurig. Fachleute sprechen von Katatonie.
Als ihre Schwester Hélène (Yvonne Furneaux) für ein paar Tage in Urlaub fährt, verliert die junge Maniküre jeglichen Bezug zur Realität und begeht zwei Morde.
Eine sensible Psychostudie verweist auf ihre Krankheit. Erste Wahnvorstellungen, sind die Hände aus der Wand, die nach ihr greifen. Später ein tonloser Vergewaltigungsversuch eines Arbeiters, den sie im Vorübergehen mal kurz gesehen hatte. Sie kaut Fingernägel, bügelt ohne Strom, schreibt unsichtbares Zeug auf einen Spiegel, trägt einen abgezogenen Kaninchenkopf in ihrer Handtasche. Sie lebt in einer anderen Welt.
Die breit angelegte Kameraarbeit von Legende Gilbert Taylor schwebt durch Carols Zimmer und erfasst viele Details. Ein Foto von der kleinen Carole verweist auf ihre Kindheit. (Eventuell Missbrauch!?) Besonders Carols Gesichtszüge haben es der Kamera angetan. Ihre reglose Mimik schafft die optische Verbindung zwischen ihrer kalten Schönheit (sie war damals 22) und ihren grausamen Taten, die sie mit dem eingangs eingeführten Rasiermesser von Hélènes Freund Michael (Ian Hendry) begeht. Ihr Freund Colin (John Frazer) verzweifelt an Carols fehlender Zuneigung und bezahlt es mit seinem Leben. Die s/w Bilder spielen mit Licht und Schatten und verdeutlichen Caroles Gemütszustand. Es geht Polanski hier nicht um detektivische Aufklärungsarbeit, denn die Morde haben wir ja gesehen, sondern nur um die Darstellung dieser armen, kranken Seele.

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