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Schauspieler
7 Punkte7/10

Cary Grant


Cary Grant
Geboren am: 18.1.1904 in Horfield, Bristol, England, UK
Gestorben am: 29.11.1986

Schauspieler - Filmographie:
1966 Nicht so schnell, mein Junge
1964 Der große Wolf ruft (1964)
1963 Charade (1963)
1962 Ein Hauch von Nerz
1960 Vor Hausfreunden wird gewarnt
1959 Unternehmen Petticoat
1959 Der unsichtbare Dritte
1958 Hausboot (1958)
1958 Indiskret
1957 Kiss Them for Me
1957 Stolz und Leidenschaft
1957 Die Große Liebe meines Lebens
1955 Über den Dächern von Nizza
1953 Du und keine andere
1952 Liebling, ich werde jünger
1952 Vater werden ist nicht schwer
1951 People Will Talk
1950 Hexenkessel (1950)
1949 Ich war eine männliche Kriegsbraut
1948 Jedes Mädchen müßte heiraten
1948 Nur meiner Frau zuliebe
1947 Jede Frau braucht einen Engel
1947 So einfach ist die Liebe nicht
1946 Notorious - Berüchtigt
1946 Tag und Nacht denk' ich an dich
1946 Without Reservations
1944 Arsen und Spitzenhäubchen
1944 None But the Lonely Heart
1944 Pinky und Curly
1943 Bestimmung Tokio
1943 Mr. Lucky
1942 Es waren einmal Flitterwochen
1942 Zeuge der Anklage (1942)
1941 Verdacht (1941)
1941 Penny Serenade (1941)
1940 Philadelphia Story - Die Nacht vor der Hochzeit
1940 The Howards of Virginia
1940 Meine liebste Frau ( Meine Lieblingsfrau )
1940 His Girl Friday - Sein Mädchen für besondere Fälle
1939 Nur dem Namen nach
1939 SOS - Feuer an Bord
1939 Aufstand in Sidi Hakim (1939)
1939 Topper geht auf Reisen
1938 Holiday - Die Schwester der Braut
1938 Leoparden küsst man nicht
1937 Die schreckliche Wahrheit
1937 Geldrausch (1937)
1937 Topper - Das blonde Gespenst ( Zwei Engel ohne Flügel )
1937 When You're in Love
1936 The Amazing Quest
1936 Wedding Present
1936 Bigamie (1936)
1936 Große braune Augen
1935 Sylvia Scarlett
1935 Das Letzte Fort
1935 Wings in the Dark
1935 Enter Madame
1934 Meine Damen, zugehört!
1934 Tempel der Schönheit
1934 Born to Be Bad
1934 Thirty Day Princess
1933 Alice im Wunderland (1933)
1933 Ich bin kein Engel
1933 Gambling Ship
1933 The Eagle and the Hawk
1933 Woman Accused
1933 Sie tat ihm unrecht
1932 Madame Butterfly (1932)
1932 Hot Saturday
1932 Blonde Venus (1932)
1932 Die Frau im U-Boot
1932 Geh' und lieb' und leide!
1932 Singapore Sue
1932 Sinners in the Sun
1932 This Is the Night

Sonstiges:
1970 Elvis: That's the Way It Is

Cary Grant Collection (3 DVDs)

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Mann aus Marmor: Hundert Jahre Cary Grant

"Dark Angel" heißt ein Fotoband mit Bildern aus seinem Leben. Ein dunkler Engel des Kinos, das war Cary Grant in den fünfunddreißig Jahren, in denen er in Filmen von Howard Hawks, Frank Capra, Leo McCarey, George Cukor, Alfred Hitchcock, Stanley Kramer, Henry Koster, Stanley Donen und Blake Edwards auftrat, ein Mann, der mit Licht und Schatten und den Möglichkeiten des Studiotons ebensogut umgehen konnte wie die Regisseure, für die er arbeitete. Die blonden Göttinnen der dreißiger Jahre, Marlene Dietrich und Mae West, hatten ihn zum Ruhm begleitet, und Grant kostete seine Berühmtheit bewußter aus als die meisten Hollywoodstars. Als erster Schauspieler befreite er sich 1937 aus dem Griff der Filmstudios, um fortan unabhängig zu arbeiten, und als er 1966, nach seinem Auftritt in Charles Walters' "Walk Don't Run", mit dem Kino aufhörte, ersparte er sich und seinen Zuschauern das zwiespältige Vergnügen, ihn auf der Leinwand altern zu sehen.

So blieb sein Bild, sein Mythos unangetastet wie jener der Diven des frühen Tonfilms. Walk, don't run, das war zugleich das Motto seiner Karriere, auch wenn er in einer seiner erfolgreichsten Rollen, als Roger Thornhill in "Der unsichtbare Dritte", vor einem Flugzeug davonrennt. Grants kantiges, von Kinn und Nase dominiertes Gesicht, sein starrer Oberkörper und sein britischer Akzent gaben ihm etwas Statuarisches, das Regisseure wie Hitchcock, Donen und Hawks herausforderte: Jene Rollen, in denen seine Filmfigur, wie in "Leoparden küßt man nicht", "Ich war eine männliche Kriegsbraut", "Über den Dächern von Nizza" (unser Foto) und "Charade", in trudelnde dramaturgische Bewegung gerät wie der screwball, dem ein ganzes Filmgenre seinen Namen verdankt, waren seine besten.

Die Kälte, die ihn am Set wie im Leben umgab, war sein Schutzschild gegen die Gefahren einer öffentlichen Existenz; sie befähigte ihn, Agenten, Diebe, Wissenschaftler, Gutsbesitzer, Engel und Offiziere zu spielen, ohne je die Kontrolle über das Bild zu verlieren, das er von sich gab. An dem Abend, als er zweiundachtzigjährig starb, bereitete er sich auf einen Soloauftritt in Davenport, Iowa, vor. So hielt er bis zum Schluß die Fäden seiner Legende in der Hand. "Jeder wäre gerne Cary Grant", soll einmal ein Interviewer zu ihm gesagt haben, worauf er antwortete: "Ich auch." Am morgigen Sonntag wäre Archibald Alexander Leach aus Bristol, der Mann, der Cary Grant war, hundert Jahre alt geworden.

faz


Am Sonntag wäre Cary Grant 100 Jahre alt geworden: Die sechs größten Gaben dieses Gentleman

Die Hände
Erste und wichtigste Frage seiner Schauspielkunst: Was tu' ich mit meinen Händen? Cary Grant hatte wahrscheinlich die längsten Arme der Filmgeschichte, er musste sich nicht bücken, um sich das Knie zu reiben. Aber wohin damit? Immer wieder hält er deswegen überflüssige Requisiten fest. Steckt die Hände in die Hosentaschen. Nimmt die Frauen nie in die Arme, höchstens in die Ellenbogen. Höhepunkt eines jeden Films ist aber, wenn er die Hände weit von sich streckt, als seien es gar nicht seine. Das alles sind, natürlich, Verlegenheitsgesten, das erste, was einem auf Schauspielschulen abgewöhnt wird. Wie um den Makel zu betonen, muss er auch immer wieder in zu kurze Jackets schlüpfen, und Jessie Royce Landis darf dann in Hitchcocks "Unsichtbarem Dritten" kichern: "Ich habe dir immer gesagt, du hast zu lange Arme." Aber am Ende hat Cary dann trotzdem alles in seiner Hand. Und die Frauen zappeln an ihr über dem Abgrund.

Der Pyjama
Ein Pyjama ist die einzige angemessene Bettbekleidung für einen Gentleman. Natürlich sind die Pyjamas von Cary Grant immer makellos frisch gebügelt. Auf der symbolischen Ebene war ein Pyjama in den prüden alten Zeiten die eleganteste Art, einen Mann nackt zu zeigen, obwohl er gar nicht nackt war. In Stanley Donens "Indiskret" treten Cary Grant und Ingrid Bergman nach einem wunderschönen Abend in ihre Wohnung, die Tür schließt sich und die Kamera zoomt darauf zu - man weiß sofort, dass drinnen endlich ihre Affäre beginnen wird. In der nächsten Szene sieht man Grant, wie er im orangefarbenen Pyjama im Bett liegt und Ingrid Bergman vor dem Einschlafen anruft. Schließlich wird die Leinwand zweigeteilt, sie liegen nebeneinander in verschiedenen Betten. Er erzählt ihr von einem Essen mit dem französischen Präsidenten, bei dem diskutiert wurde, ob ein Mann besser Pyjamas oder Nachthemden tragen sollte. Solche Probleme möchte man heute wieder haben! Und solche Filme auch!

Das Grübchen
Cary Grant hat nicht nur drei der wunderbarsten Hitchcock-Filme veredelt, sondern auch das wunderbarsten Hitchcock-Wannabee, Stanley Donens "Charade". Darin wird endlich sein wunderbar erotisches Kinngrübchen thematisiert. Auf die lakonischste Art. Wieder spielt Grant einen Mann, dem frau zunächst nicht trauen darf. Diesmal ist es Audrey Hepburn, die ins Zweifeln gerät. Umspielt von Henry-Mancini-Musik betreten beide einen typisch beengten Pariser Eisenaufzug. "Ein wunderbarer Platz, Freundschaft zu schließen", säuselt Audrey. Keine Reaktion. Dann kommt es: "Wie rasieren Sie sich hier zwischen?", fragt sie scheinbar beiläufig und deutet zärtlich auf die magische Kerbe. Wieder keine Reaktion - und das bei einer der unmissverständlichsten Aufforderungen zum Sex der Filmgeschichte! "Können Sie sich nicht einen Moment lang vorstellen, dass ich eine Frau bin?", fleht Audrey. Antwort: "Soll ich sie verprügeln?" Natürlich meint er das Gegenteil. Geküsst wird aber erst später. Mit Grübchen.

Die Kleidung
Cary Grant ist der erste Hollywood-Star, der sich selbst ironisierte. Sein komödiantisches Talent blitzt auch in ernsten Rollen auf. Doch nie, auch wenn er in Kleidern unter der Dusche steht, wirkt er lächerlich. Sein Auftreten ist zurückhaltend und offensiv zugleich. Seine Anzüge verstärken das. Graue Einreiher, taubenblaue Hosen, dezente Krawatten, Rollkragenpullover, alles Kleider, die zeitlos elegant sind. Mit ein Grund, warum Grant kaum altert: sowohl in seinen Rollen als auch in seiner Bedeutung. Der Mann ist sich seiner Schönheit bewusst, er muss sie mit seinen Kleidern nur unterstreichen. Bei anderen wirkt ein Smoking wie eine Rüstung, bei Grant ist sie eine beiläufige Verstärkung von Persönlichkeit. Seine elegante Dezenz korrespondiert mit seinen überkandidelten Auftritten. Er tritt in Kitteln auf, in Morgenröcken, und er trägt in "Ich war eine männliche Kriegsbraut" die komischste Rosshaarperücke der Filmgeschichte. Trotzdem kommt in Cary Grants Kleidern der einfache Geschmack zum tragen: Ihm ist das Beste gerade gut genug.


Die Oberlippe
Während viele seiner Kollegen sich im Actor's Studio brüllend die Seele aus dem Leib agierten, bevorzugte Cary Grant immer das umgekehrte Verfahren: Diskretion, Wohlplatzierter, eleganter Witz und die britische Soldatenhaltung der "stiff upper lip", der "steifen Oberlippe", waren eher sein Stil. Damit war er natürlich in der Screwball-Comedy viel besser aufgehoben als in den tränenseeligen Sinnsucher-Filmen der fünfziger Jahre. Dabei war er, wie jede Kinogängerin weiß, ja alles andere als zugeknöpft. Man konnte mit ihm, so sah es jedenfalls aus, an der Cote d'Azur Juwelen stehlen, anzügliche Bemerkungen austauschen, für die Briten spionieren, blitzend streiten, versehentlich in die Ecke kotzen und gewiss noch andere schöne Dinge tun. Ein selbstironischer Mann in einem frischen weißen Hemd, der unter Umständen bereit ist, einer Dame einen Kinnhaken zu verpassen und obendrein noch gut riecht - das ist das Glück.

Die Stirn
Wirklich leidenschaftlich war Cary Grant nie, und immer schien es in seinen Filmen ein bisschen so, als überließe er die Leidenschaft bereitwillig den anderen: eine lästige Aufgabe. Meistens hat seine Stirn diese Aufgabe übernommen. Vor allem diese tiefe Falte, eine Art Zornesfurche. Aber eher näher am linken Auge als in der Mitte. Im Dunkeln, auf den Dächern von Nizza, machte sie ihn zum Indianer mit einem wilden schwarzen Streifen im Gesicht. Wenn er verwirrt war, kam noch ein halbes Dutzend anderer Falten dazu - aber so unregelmäßig verteilt, als könnte er sich nicht entscheiden, welche die Chance zum Auftritt bekommt. Ach ja, und nicht zu vergessen: diese Beule über dem linken Auge. Dass Regisseure ihn überhaupt im Profil zeigten, kann nur daran gelegen haben, dass sie Männer waren. Im übrigen, was die Falten anderer Männer betrifft: Bei denen würden wir eine zerfurchte Stirn im besten Falle männlich finden. Aber bei Cary Grant war sie die Blindenschrift, die wir mit dem Finger abfahren wollten. Der Untertitel seiner Seele. mh

( welt.de)


Danke für den Artikel, Anja! Cary Grant seh ich mir immer wieder gern und anläßlich seines Geburtstages gibt´s ja einiges im TV von ihm


Der Artikel war sehr interessant, vielen Dank Anja


Ist ja eine echt tolle Kollektion!!! "Arsen und Spitzenhäubchen" ist ja schon fabelhaft, habe vor kurzem es auf der Bühne wieder sehen können und es war wohl der vergnüglichste Theaterabend seit langem! Die Box könnte man sich schon anschaffen.
Ciao, Donnie.


Er ging immer voll in seinen Rollen auf, ich erinnere nur an "Arsen und Spitzenhäubchen". Aber auch in anderen Filmen wie "Unternehmen Petticoat" oder den unvergessenen Produktionen mit Doris Day und Sophia Loren wusste er zu begeistern.

Und mal als Frau gesprochen: LECKER!!!

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Cary Grant
Freitag, der 24. Mai 2019, 02:47
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