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World War Z (2013)

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World War Z (2013)
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World War Z (2013)
(World War Z (2013))

Sci-Fi/Action-Thriller
USA 2013
Regie: Marc Forster
Buch: Matthew Michael Carnahan, J. Michael Straczynski, Drew Goddard, Damon Lindelof, Max Brooks (Comic)
Musik: Marco Beltrami, Muse
Produzent: Brad Pitt, David Ellison, Dede Gardner, Jeremy Kleiner, Ian Bryce
Darsteller: Brad Pitt, Mireille Enos, Elyes Gabel, James Badge Dale, Fana Mokoena, Daniella Kertesz, David Morse, Matthew Fox, Abigail Hargrove ...mehr

Auf der ganzen Welt bricht eine Pandemie aus, die die Menschen reihenweise in Zombies verwandelt. U.N.-Mitarbeiter Gerry Lane (Brad Pitt) befindet sich mit seiner Familie in Philadelphia, als die tödliche Epidemie sich weiter ausbreitet und unvorstellbares Chaos entsteht. Gerry versucht seine Familie aus der Stadt zu schaffen und sie in Sicherheit zu bringen - schwierig, da die Zombies schneller und stärker als nicht-mutierte Menschen sind. Schließlich wird die Familie zusammen mit anderen Überlebenden auf einen UN-Flugzeugträger mitten im Ozean gebracht, wo sie sich in Sicherheit wähnt. Gerry muss unterdessen im Auftrag der Vereinten Nationen einem Wissenschaftler helfen ein Gegenmittel zu finden, um das Virus zu stoppen. Es bleiben ihm nur noch 90 Tage, bevor es dafür zu spät ist...

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📜Wer einen reinrassigen Zombiefilm sucht, ist bei "World War Z" wahrscheinlich falsch. Denn mit dieser klassischen Horror-Variante hat der Film nicht so viel zu tun. "World War Z" ist vielmehr ein Actionthriller, der Elemente des Zombiefilms enthält. Ich persönlich würde ihn als eine Mischung als "Mission Impossible", "Krieg der Welten" und "28 Days Later" beschreiben. Gerade der erste Teil erinnert mit seinen Fluchtszenen sehr an die Stephen Spielberg-/Tom Cruise-Variante von "Krieg der Welten".

Macht es zu Anfang noch gar keinen großen Unterschied, dass die Zombies hier ungewohnterweise sehr schnell sind, so merkt man spätestens bei den Szenen in Jerusalem, dass es eben doch etwas ausmacht. Denn gerade aus den schnellen Massenszenen zieht der Film einen Großteil seines Reizes. Die genannten Szenen in Jerusalem, sowie die Szenen im Passagierflugzeug und die spannende Suche nach den Krankheitserregern im WHO-Gebäude sind daher auch schnell als Highlights auszumachen. Hier gibt es viel Action und sogar Spannung. Spannung, die ich nach dem recht standardisierten Weltuntergangs-Beginn fast gar nicht mehr vermutet hätte. Schade, dass "World War Z" daraus nicht mehr macht, denn am Ende hat man wieder mal einen dieser Hollywood-Weltretter-Filme, von denen nicht viel hängenbleibt. Dafür sind auch die Charaktere einfach zu simpel. Wenigstens gibt Brad Pitt als Hauptdarsteller einem dieser simplem Charaktere sein Charisma mit auf den Weg.

Was die Gewalt betrifft: Auch die ist im Vergleich mit anderen Zombiefilmen deutlich gemäßigter. Immerhin hat man für den Extended Cut noch etwas Blut eingefügt. Ohne dies wäre das Ganze doch noch - im wahrsten Sinne des Wortes - blutleerer gewesen. Gut, dass ich die Kinoversion nicht gesehen habe.

Insgesamt ein spaßiger Action-Blockbuster mit tollen Szenen. Aber auch nicht mehr...


📜Ein blutleerer und spannungsarmer Zombiefilm der sehr schematisch und glatt für den Mainstream ist.
Zombiefilme sind meistens kleine "dreckige" Filme die einen gesellschaftlichen Kommentar beinhalten. Hier ist das
Budget wohl eher bei 200 Millionen Dollar einzuordnen und dazu noch mit dem nötigen PG-13 Stempel um
"familienfreundlich" zu sein. Das führt zu einem Film ohne Kanten und Witz, mit einem Protagonisten der schon fast
Jesushaft perfekt wirkt und dadurch einfach langweilig. Wobei ich Brad Pitt zugestehen muss, dass er es mit seinem
Superstarcharisma schafft, diesen Charakter ein wenig Leben einzuhauchen.
Die Vorlage ist eine Oral History aber das Drehbuch ist durch so viele Hände gegangen dass davon überhaupt nichts
übrig geblieben ist. Dafür setzt man wie bei der Mission Impossible- oder James Bond-Franchise auf verschiedene
Locations auf der Erde, die den Film aber nicht interessanter erscheinen lassen. Die Nebencharaktere sind nur
Randfiguren ohne jede Tiefe. Dazu ist ein Zombiefilm ohne Blut oder ein paar brutalen Momenten einfach irgendwie
seltsam, da fehlt etwas grundsätzliches.

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Dienstag, der 23. April 2019, 18:04
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