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Asphalt Cowboy

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Asphalt Cowboy
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Asphalt Cowboy
(Midnight Cowboy)

Milieustudie
USA 1968
Regie: John Schlesinger
Buch: Waldo Salt
Musik: John Barry
Produzent: Jerome Hellman, John Schlesinger
Darsteller: Dustin Hoffman, Jon Voight, Sylvia Miles, John McGiver, Brenda Vaccaro, Barnard Hughes, Ruth White

Schockierend, provozierend und ohne Tabus inszenierte John Schlesinger dieses menschliche Drama im Asphaltdschungel von New York.

Dustin Hoffman verkörpert den kleinen Gauner Ratso, der auf seine Weise versucht, sich durchzuschlagen. Der kränkelnde, unter seinem kleinen Körperwuchs leidende Ratso hat nur einen Wunsch: Er möchte raus aus der Stadt und ein neues Leben beginnen. Eines Tages trifft er auf Joe Buck, den „Asphalt-Cowboy”, ein aus Texas stammender, gut aussehender und ziemlich ungebildeter Bursche. Er versucht als smarter Callboy seine sexuellen Fähigkeiten in Ruhm und Reichtum umzusetzen. Gemeinsam hoffen sie, ihre Träume zu verwirklichen…

Asphalt Cowboy (DVD)
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Studio: Twentieth Century Fox Home Entertainment
Sprache: Französisch (Mono), Spanisch (Mono), Deutsch (Mono), Italienisch (Mono), Englisch (Dolby Surround)
Untertitel: Englisch, Deutsch, Spanisch, Niederländisch, Finnisch, Schwedisch, Dänisch, Portugiesisch, Französisch, Italienisch
Audio: 5.1 Dolby Digital
Bildformat: 16:9 / 1.85:1
Laufzeit: Ca. 109 Minuten
FSK: 16
Ländercode: 2
Extras:
 • Kommentar vom Produzenten Jerome Hellman

Erscheinungstermin: 14. März 2008



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Ein grandioser Film mit zwei überragenden Darstellern in einer sehr unamerikanischen Geschichte
beide haben kein Erfolg womit sie vormals dachten viel Geld zu verdienen und leben deswegen in ärmlichsten Bedingungen
der Film zeigt eine soziale Schicht die man normalerweise unter den Teppich kehren würde - weil es nicht den "amerikanischen Traum" zeigt

Spoiler-Warnung:  


[Beitrag editiert von Taxi Driver Fan am Freitag, 10. Juni 2005 um 21:24]


Gann Taxi Driver Fan nur zustimmen, grandioser Film des New Hollywood. Sehr tragisch und bewegend!


Kann mich da auch nur aneschließen. Wenn auch für mich kein Meisterwerk, fand ich den Film sehr gut. Toll gefilmt (die Traumsequenzen!), tolle gespielt und interessantes Thema.


Tod im Bus

📜Eine herbe, ergreifende Außenseiterballade dank zweier grandioser Hauptdarsteller: Jon Voight (Joe) und Dustin Hoffman (Enrico). Zwei Typen die unterschiedlicher nicht sein könnten. Für beide zeigt die Erfolgsspirale nach unten. Für Joe, den abhalfterten Escort-Cowboy geht ab und zu noch etwas, für den kranken Enrico geht es vom Regen in die Traufe. Die Zeit für einen männlichen Auftritt als Cowboy ist ebenso vorbei wie für den Krüppel mit dem tippelnden Schlendergang. Hier fehlt die Bewunderung wie zu Zeiten von John Wayne, dort ist es die Gleichgültigkeit gegenüber Behinderten. Zwei Loser, die den Anschluss an die moderne Zeit verpasst haben und sich nicht mehr zurecht finden können.
Vielleicht ist es ihr Pech im Leben, das beide an einander bindet, vielleicht spürt der eine auch nur, dass da im anderen etwas existiert, was ihm gegen die feindliche Umgebung helfen kann. Eine Art ‘Strohhalm-Effekt‘. Das was sich zwischen den beiden entwickelt ist unsichtbar, aber stets vorhanden und immer spürbar. Die Kälte, die sie umgibt, wird symbolisch verdeutlicht durch die gefrorene Gemüsesuppe in ihrem schäbigen Zimmer.
Das triste Alltagsleben wird nur durch ihre farbfrohen Träume und eine Party für Ausgeflippte mit psychodelischen Effekten aufgehübscht. Aber selbst hier sind sie fehl an Platze. Deshalb gehen sie gemeinsam auf eine letzte Reise nach Florida - für viele nicht nur Amerikaner der Inbegriff des Paradieses. Und von da gibt es ja bekanntlich keine Widerkehr. Klassisch, Kult. Beeindruckend.


📜Nach nahezu 14 Jahren erneut gesehen und immer noch genauso überzeugt.
Der Film ist ein Abgesang auf den amerikanischen Traum und zeigt die Schattenseiten des Lebens in einer Metropole, das Überleben und über die Runden kommen, ohne wirkliche Aussicht auf Erfolg. Wie das ganze inszeniert wurde ist schon sehr kreativ und einfallsreich, so sieht man während des ganzen Films immer wieder Traumvorstellungen der beiden Hauptdarsteller in denen bestimmte Situationen ideal verlaufen. Diese mit viel Hoffnung gefüllten Szenarien sind wohl das einzige das die beiden in ihrem offensichtlichen Elend davon abhält wahnsinnig zu werden.

Erstaunlich finde ich dass dieser Film, nicht nur wegen der Thematik und mancher expliziter Momente, den Oscar für besten Film gewonnen hat.
Die Academy ist meist träge beim erkennen von Strömungen und Talenten aber hier wurde gleich am Beginn von New Hollywood ein Meilenstein dieser Bewegung prämiert. Die beiden Hauptdarsteller Voight (Leinwanddebüt!) und Hoffman sind untrennbar mit diesem Film verbunden.

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Donnerstag, der 23. Mai 2019, 11:46
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