Al Pacino, Meryl Streep, Emma Thompson, Justin Kirk, Ben Shenkman, Mary-Louise Parker, Jeffrey Wright, Patrick Wilson, James Cromwell, Michael Gambon
Musik:
Thomas Newman
Produktion:
Avenue Pictures Productions
Länge:
352 min.
Der Film
Die Miniserie «Angels in America» ist eine Adaption des mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Theaterstücks von Tony Kushner über Aids in den 80er Jahren.
Amerika, in den 80er Jahren. Der 30-jährige New Yorker Homosexuelle Prior (Justin Kirk) erkrankt an Aids, worauf ihn sein jüdischer Freund Louis (Ben Shenkman) verlässt. Louis, von Schuldgefühlen geplagt, fängt eine Affäre mit dem streng gläubigen Mormonen Joe an. Der widerum ist ein Schützling des berühmten, erzkonservativen Anwalts Roy Cohn (Al Pacino) - auch er ein heimlicher Homosexueller, der sich mit Aids infiziert hat, dies jedoch vor der Öffentlichkeit geheim zu halten versucht. Derweil wird Prior von Visionen eines weiblichen Engels heimgesucht, der ihn als modernen Propheten auserkoren hat. Doch Prior sträubt sich gegen die ihm zugedachte Rolle...
Sechsteiliger TV-Film: 1. Folge: Schlechte Neuigkeiten 2. Folge: In Vitro 3. Folge: Der Bote 4. Folge: Keine Bewegung! 5. Folge: Die Waldfee 6. Folge: Der Himmel kommt näher
Auszeichnungen
Golden Globes 2004: 7 Golden Globe Nominierungen, 5 davon gewonnen: Bester TV-Film (Mini-Serie), Al Pacino als Bester Hauptdarsteller, Meryl Streep als beste Hauptdarstellerin, Jeffrey Wright als bester Nebendarsteller und Mary-Louise Parker als beste Nebendarstellerin ( News).
Screen Actors Guild Awards 2004: 5 "Actor"-Nominierungen, 2 davon gewonnen; Al Pacino als bester Hauptdarsteller und Meryl Streep als beste Hauptdarstellerin ( News).
Weitere Auszeichnungen: - 21 Emmy-Nominierungen, 11 gewonnen. - 8 Nominierungen für den Golden Satellite Awards, 3 gewonnen. - 6 Nominierungen für den Screen Actors Guild Awards, 2 gewonnen.
Beitrag Nr. 39 geschrieben von Nachtfalter am Donnerstag, 2. November 2006 um 19:48
Alle Pacino-Movies landen automatisch in meiner Sammlung!
Schade nur, daß ich SF1 nicht empfangen kann.
Beitrag Nr. 40 geschrieben von The_Oscar am Montag, 4. Dezember 2006 um 23:15
Ich würde die Episoden auch gern sehen, nur leider kann ich, wie Nachtfalter, SF1 nicht empfangen.
Beitrag Nr. 41 geschrieben von Mathilda am Mittwoch, 7. November 2007 um 18:39
Obwohl sich der Film mir nicht ganz erschliessen konnte, ist er fuer mich ein Meisterwerk. Von der Musik ueber die Kamerafuehrung bis zu den Schauspielern ist "Engel in Amerika" ein wahres Erlebnis. Obwohl der Film teilweise verwirrend und unverstaendlich (zumnidest auf Englisch) ist, weill man trotzdem die ganzen 6 Stunden wissen, was der Sinn ist und wie es enden wird. Die Bilder waren fuer mich (wie fuer andere sicherlich auch) sehr gewaltig und beeindruckend, weil ich ja grad dort wohne,wo der Film gedreht wurde. (sehr interessant zum Beispiel die Szene,wo Prior und Louis sich in dem Park wiedertreffen,der sich bei mir um die Ecke befindet). Die Schauspieler waren durch die bank grossartig. Pacino war natuerlich der Hit und er wird, je laenger der Film laeuft, immer besser
Spoiler-Warnung:
Ich hab selten so eine gute Sterbeszene gesehen
. Sehr beeindruckt war ich von Mary-Louise Parker und Kirk, die bei mir noch mehr Eindruck hinterlassen haben als Pacino, weil sie erstens oefters zu sehen waren und zweitens ueberraschend gut waren (an Pacino's Leistung ist man ja gewoehnt ). Am wenigsten konnte ich mich mit Emma Thompson anfreunden, was whrschenlich daran liegt, dass sie auch den Engel gespielt hat, den ich als einzigen uebertrieben fand und der irgendwie nicht gepasst hat. Was ich sehr gut fand, war, dass dieselben Schauspieler mehrere Rollen uebernommen haben und da auch eine gewisse Symbolik mit einging.
Spoiler-Warnung:
Der an AIDS erkrankte Prior bzw Kirk spielt auch den ledertragenden Kerl im Central Park, zu dem Louis sagt "Infect me, I don't care" nachdem das Kondom gerissen ist. das deutete fuer mich daraufhin, dass die beiden am Ende in irgendeiner Art und Weise wieder zueinander finden
. Und obwohl die Serie ein sehr heikles und ernstes Thema behandelt, kommt der Humor nicht zu kurz. Vor allem louis, Prior und Roy Cohen sind ziemlich witzig. Das Ende fand ich doch sehr emotional und gut, da die Schauspieler einen direkt ansprechen. Ich war dann doch recht geruehrt Alles in Allem fand ich die Serie unglaublich gut, auch wenn ich vielleicht nicht alles verstanden habe und empfehle jedem sich mal die Zeit zu nehmen und den Film zu gucken
Beitrag Nr. 42 geschrieben von Fero1 am Donnerstag, 8. November 2007 um 18:59
Hab ich damals in der Free TV Austrahlung gesehen (leider immer Nachts) und habe es nicht bereut. Kann mich zwar nur bedingt daran erinnern aber neben 24 und Al Bundy wärre das auch mal eine (Mini-) Serie die ich mir kaufen würde.