Der Film
Gangster Louis (Lenny Venito) und sein Mafia-Partner Starkman (Al Pacino) haben Ärger mit der Staatsanwaltschaft. Um den Verlauf der Ermittlungen zu beeinträchtigen, beauftragen sie den Kleingangster Gigli (Ben Affleck) damit, den geistig zurückgebliebenen Bruder des Staatsanwalts zu entführen. Gigli entführt Brian (Justin Bartha) und hält ihn in seiner Wohnung als Geisel. Weil man aber wenig Vertrauen zu Giglis Fähigkeiten hat, hat man die lesbische Killerin Ricki (Jennifer Lopez) damit beauftragt, Gigli bei dieser Aufgabe zu helfen, und darauf aufzupassen, daß Gigli keine Fehler macht. Gigli zeigt im Laufe der Zeit mehr von seiner menschlichen Seite. Er verliebt sich in Ricki und hat auf der anderen Seite Mitleid mit dem behinderten Junge. Eine Entwicklung von der seine Auftraggeber alles andere als begeistert sein werden...
Info und Kommentar
Der Film sollte mit Giglis Tode enden, doch während Test-Vorstellungen kam dieses Ende beim Publikum nicht an. Das Studio war gewzwungen, das Ende umzuschreiben und neue Szenen zu drehen.
Der Film wurde 9fach für die goldene Himbeere (Razzie Awards) nominiert, darunter Al Pacino und Christopher Walken als schlechteste Nebendarsteller, und war somit der erste Film in der Geschichte der Razzie-Preise, der in allen Top-Kategorien nominiert wurde.
Die Rolle von Ricki (gespielt von Jennifer Lopez) war für Halle Barry vorgesehen, die die Rolle dann doch abgelehnt hat.
Die Spannung in dieser vorhersehbaren Story hält sich in Grenzen. Den beiden Hauptdarstellern (Affleck und Lopez) mangelt es an Überzeugungskraft und Glaubwürdigkeit, dafür glänzen die alten Hasen in dem Geschäft (Pacino und Walken) und gestalten in deren kleinen Nebenrollen die wenigen Höhepunkte des Films. "Gigli - Liebe mit Risiko" ist Ein durchschnittlicher Film, den man nur Fans empfehlen kann! |