Biografie"Meine Philosophie? Man ist ein wenig besser als sein Ruf, und ein wenig schlechter!" Pacino Alfredo James Pacino Geboren am 25. April 1940 in New York / USA
Sohn einer sizilianischen Einwandererfamilie. Mit 14 Jahren besuchte er die "High School of the Performing Arts", doch schon drei Jahre danach kehrte er der Schule den Rücken zu, und mit Gelegenheitsjobs, als Postbote oder Platzanweiser in einem Kino, sparte er das Geld für die "Herbert Berghofs Schauspielschule", wo Charlie Laughton unterrichtete. 1966 wurde er für das berühmte "Lee Strasbergs Actor´s Studio" zugelassen. Bald spielte er seine ersten Off-Broadway-Profi-Rollen in "The Connection" und "Hello, Out There".
1968 spielte er einen betrunken Psychopaten in Israel Horowitz' Off-Broadway-Stück "The Indian wants The Bronx". Er wurde zweimal mit dem höchten Broadway-Preis ausgezeichnet: 1969 für seine Darstellung eines Drogensüchtigen in "Does a Tiger Wear a Necktie", und 1977 für "The Basic Training of Pavlo Hummel". Den ersten Leinwanderfolg feierte Pacino mit seiner ersten Hauptrolle in dem Film "Panik im Needle Park" 1971, wo er den Junkie und Kleindealer Bobby spielte. Wegen dieser Rolle ist er dem Regisseur Francis Ford Coppola positiv aufgefallen, und bekam so 1972 die Rolle des Michael Corleone in dem Familien-Epos "Der Pate". Für diese Rolle bekam er seine erste Oscar-Nominierung. Die größte Leidenschaft Pacinos ist die Bühne. Zu seinen großen Theatererfolgen gehören: "Richard III", "American Buffalo" und "Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui". Als Regisseur und Produzent versuchte sich Pacino 1986 mit der Verfilmung des Theaterstücks "The Local Stigmatic", die 1990 im "New Yorker Museum of Modern Art" und im "Public Theatre" gezeigt wurde. Seitdem hat er weitere Theaterstücke, in denen er zuvor geschauspielert hat, als Regisseur für die Leinwand aufbereitet. "Looking for Richard", Pacinos Meditation über Shakespeares "Richard III", zeichnete die "Directors Guild of America" mit dem Dokumentarfilmpreis für eine hervorragende Regieleistung aus.
In den 70ern glänzte Pacino in Filmen wie "Serpico", "Der Pate II" und "Hundstage". In den 80ern waren seine Leinwandauftritte seltener. Nur 5 Filme, u.a Brian De Palma´s Remake des Howard Hawks' Klassiker "Scarface", 1983, und "Sea of Love" 1989.
Seine Leinwandpräsenz fällt in den 90ern mit großen Auftritten auf: Michael Corleone in "Der Pate III", Lt. Colonel Frank Slade in "Der Duft der Frauen", Carlito Briganti in "Carlito´s Way", und in Michael Mann´s Thriller "Heat" zusammen mit dem Schauspieler Robert De Niro.
Nach insgesamt 8 Oscar-Nominierungen (s. unten), gewinnt Al Pacino 1993 seinen ersten Oscar für die Rolle des Lt. Colonel Frank Slade in "Der Duft der Frauen".
Für den Golden Globe bekam er 14 Nominierungen (s. unten), davon gewann er 2 für "Serpico" und "Der Duft der Frauen" und für die Rolle in dem TV-Spielfilm "Angels in America".
2001 erhielt Al Pacino auf der Golden-Globe-Verleihung den "Cecil B. DeMille-Award" für sein Lebenswerk.
Am 16.Oktober.1997 bekommt Pacino seinen Stern auf dem "Walk of Fame" in Hollywood.
In der Liste "Top 100 Stars aller Zeiten" des Empire Magazins belegt Pacino den vierten Platz.
2007 wird Al Pacino mit dem AFI-Preis für sein Lebenswerk geehrt.
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