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TAKVA - Gottesfurcht DVD-Premienfeier in Berlin

TAKVA - Gottesfurcht
© Epix Media
22.08.2008 14:03
TAKVA erzählt die fesselnde Geschichte von Muharrem, einem einfachen, gläubigen Mann, der als konservativer Muslim an der modernen Welt scheitert.

Spannend erzählt, gewinnt man einen tiefen Einblick in das Leben eines sehr gläubigen Menschen, dessen bis dahin heile Welt allmählich Risse bekommt und schließlich komplett zusammenbricht. In dem Film TAKVA - Gottesfurcht setzt sich Regisseur Özer Kiziltan mit dem Thema Religion auf sehr behutsame Art und Weise auseinander. Mit einfachen Darstellungen nähert er sich dem brisanten Thema: Dem unlösbaren Konflikt zwischen traditionellen, religiös verankerten Moralvorstellungen und einer an die moderne Welt angepassten Lebensweise.

Türkische Filmproduktionen befinden sich auf dem Vormarsch - sie sind modern, facettenreich und innovativ. Obwohl das türkische Kino bereits 92 Jahre alt ist - sind unzählige Filme in Deutschland gänzlich unbekannt. Jahrelang wurden türkische Filme lediglich in kleineren Kinos gezeigt, doch nun haben Multiplex-Kinos ebenfalls diese in ihr Repertoire aufgenommen. So hat sich in den Jahren ein breiter Markt entwickelt. Eine Reihe langer Spielfilme türkischstämmiger Filmemacher waren in deutschen Kinos zu sehen und erhielten große Anerkennung sowohl vom Publikum als auch in den Kritiken und bekamen unzählige Preise auf Filmfestivals.

Das türkische Kino ist das Medium, das die herkömmlichen geographischen, nationalen, kulturellen und filmischen Grenzen sprengt, so dass auch politisch und gesellschaftlich heikle Themen in das filmische Schaffen vieler Regisseure einfließen. Die Filme werden immer besser und internationaler. Die türkische Mentalität wird allzu oft innerhalb bestimmter Klischees wahrgenommen und dabei ignoriert man, dass diese Menschen ihre eigenen Kulturmuster und Lebensarten haben. Gerade dadurch eröffnet sich eine erweiterte Perspektive, bei der verschiedenste Themen behandelt werden.

Es sind die Werke von jungen Regisseuren, die sozialkritische Inhalte thematisieren. Nicht nur das Arthouse-Kino, sondern auch kommerziell erfolgreiche türkische Filme greifen immer wieder brisante politische Themen auf: Landflucht, Migration, Generationenkonflikte, Terrorismus, die Armee in der Gesellschaft, Globalisierung, Transnationalisierungen, Industrialisierung und Urbanisierung. In der heutigen Zeit, in der diese Problematiken zum Alltag gehören, wird auch der Bereich Film vor die Herausforderung gestellt, diese Kulturphänomene und Botschaften durch sehr intellektuelle, symbolische Methoden zu beschreiben.

Einer aus der jungen Garde von Regisseuren ist Özer Kiziltan, der zu der Plattform "Yeni Sinemacilar" (Neue Filmemacher) gehört. Eine Gruppierung, die seit 1998 mit engagierten Projekten eine Art Vorbild für das türkisches Reformkino darstellt. Die Besonderheiten der Filme sind ein kleines Budget, überschaubare Drehorte und experimentelle Musik. TAKVA ist der sechste Film der "Yeni Sinemacilar" und wurde auf dem heimischen Markt zu einem Kassenschlager im Kinosegment. Zudem fand er enorme Aufmerksamkeit beim großen Filmfestival in Antalya und wurde weltweit auf Filmfestivals mit Preisen bedacht.

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