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Irreversibel (Rezensionen)
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Irreversibel
Irreversibel
(Irréversible)
Psycho-Drama • Frankreich, 2002 • Regie: Gaspar Noé • Darsteller: Monica Bellucci, Vincent Cassel, Albert Dupontel, Jo Prestia, Philippe Nahon, Gaspar Noé...

Inhaltsangabe:
Die Zeit zerstört alles: IRREVERSIBEL ist die Geschichte einer einzigen Nacht - der Nacht, die das Leben aller Beteiligten für immer verändert wird. Alex, ihr Partner Marcus und ihr Ex-Freund Pierre wollten nur einen fröhlichen Abend verbringen, doch falsche Entscheidungen im falschen Moment führen geradewegs in die Katastrophe. Alex wird vergewaltigt und grausam zugerichtet. Die Suche nach dem Täter gerät für Marcus und Pierre zu einer Reise durch den dunkelsten Schlund der Hölle, an dessen Ende ein unvorstellbar bestialischer Racheakt steht.

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Rezension von DogSoldier Bewertung: Sehenswert! "Sehenswert!"
geschrieben am Mittwoch, 13. Juli 2005 um 23:13

Zwei aufgewühlte Männer (Albert Dupontel, Vincent Cassel) irren durch eine nächtliche Großstadt und suchen nach dem brutalen Vergewaltiger ihrer Freundin (Monica Belucci). Am Ende steht eine grausame Tat, doch haben die beiden Rächer den Richtigen erwischt?
"Irreversibel" erzählt diese Geschichte einer Rache rückwärts, beginnt mit dunklen Handkamerabildern, die die Suche des Ehemannes und des Freundes nach dem Täter zeigen, und findet dann zu helleren, ruhigeren Sequenzen aus der Zeit vor dem Verbrechen.
Die Gewaltszenen sind von brutaler Härte, was den Film zu einem der kontroversesten der letzten Jahre machte.

Dennoch: Noés Film ist keineswegs ohne Qualität, sondern dramaturgisch hochinteressant und durchweg brillant gespielt. Zudem gibt er Denkanstöße über Vorherbestimmung, Schicksal und vermeintliche Sicherheit.
Die Frage ist nur, ob die Gewaltszenen unnötiger Voyeurismus sind, oder den Film gerade erst so eindringlich machen.

Rezension von Knallfrosch Bewertung: Sehenswert! "Sehenswert!"
geschrieben am Dienstag, 8. November 2005 um 00:12

Man fühlt sich eigentlich den ganzen Film über unwohl. Alles passiert sehr hektisch und was passiert ist nichts für schwache Nerven. Der Film ist richtig hart und bleibt einem lange im Gedächtnis.
Obwohl es in diversen Horrorfilmen brutalere Szenen geben wird, stehen die brutalen Szenen hier in einem anderen Kontext und wirken auf den Zuschauer mehr ein.
Abstossend, widerlich und absolut sehenswert. Kunst.

Rezension von Taxi Driver Bewertung: Meisterwerk! "Meisterwerk!"
geschrieben am Freitag, 27. Januar 2006 um 00:04

was ein Film!
hat mich voll fertig gemacht, er wurde mir von einem Kollegen von der BBS "empfohlen" obwohl er mich auch warnte aber ich war neugierig.
der Film zieht einen unweigerlich in seinen bann man kann nicht nebenbei ne Zeitschrift durchblättern oder was essen man muss sich voll auf den Film konzentrieren.

Dieser Gaspar Noè muss ein ganz menschenverarchtener Mensch sein (in meinen Augen) das beweisen seine zwei Langfilme neben diesem auch Menschenfeind.
trotzdem ist er ein genialer Visualist seine Bilder sind schlicht genial seine Kameraführung nahezu revolutionär, ob die Brutalität besonders diese 10 minütige Vergewaltigungsszene so explizit dargestellt werden müssen stelle ich ihn Frage, obwohl es die einzige Möglichkeit ist seinen Stil zu vollenden ähnlich wie David Cronenberg in seinen Filmen.

am ende stellt man sich viele Fragen und man sitzt mit einem Flauen Magen da besonders die Endsequenz dieser weisse flakernde Bildschirm hypnotisiert einen gerade zu und man erkennt klar die Anspielung an "2001 - A Space Odyssey" obwohl mir die Botschaft dieser Schlussequenz noch nicht ganz klar ist.
auf der anderen Seite überlege ich ganz genau mir diesen Film ein zweites mal anzusehen.


Rezension von GM00129 Bewertung: Meisterwerk! "Meisterwerk!"
geschrieben am Dienstag, 21. März 2006 um 13:45

Tut mir leid, aber ich kann da keine Kunst erkennen. Das ist einfach pervers, voyeuristisch und krank. Die möglichkeit einen Film rückwärts zu erzählen von hinten nach vorne, schön und gut, aber das ist ein Stilmittel.
Aber der Film selbst. So etwas sollte sich niemand anschauen.

Rezension von 8martin Bewertung: Nur für Fans! "Nur für Fans!"
geschrieben am Mittwoch, 9. Mai 2018 um 18:00

Ein Zumutung
Die Idee des Regisseurs Gaspar Noé, den Film inhaltlich von hinten nach vorne laufen zu lassen mag ja noch angehen. Dass dabei der Eindruck entsteht, der Kameramann aus Belgien habe zu tief ins Glas geschaut, macht das Zuschauen anstrengend, weil einem leicht schwindelig dabei wird und man lange Zeit nur kreisende Lichtkegel oder unverständliche Ausschnitte sieht. Dass hier von einem eher schlichten Script ausgegangen wird, ist auch noch verständlich. Schlicht könnte genial sein. Aber neben der grauenhaften Brutalität schreien die Akteure ständig unverständliches Zeug durcheinander. Denn es gibt nur ein Thema: unglaublich brutaler Sex (die längste und ekelerregendste Vergewaltigung der Filmgeschichte), menschenverachtende Verstümmelung von bereits am Boden liegender Körper, denen man gottseidank das Plastikmaterial ansieht. Da passt die Schwulenkneipe mit dem symbolträchtigen Namen ‘Rectum‘ (‘Arschloch!‘) perfekt ins Bild.
Party ist ohnehin angesagt mit Koksen, Alkohol und - wer noch kann – darf sich am Rudelbums beteiligen. Dass sich der Ehepaar Cassel/Bellucci ihre Bettszene vom voyeuristischen Zuschauer bezahlen lässt, ist vielleicht ein Ausgleich für ihre brutale Vergewaltigungsszene, bei der Jo Prestia sie ja keineswegs geschont hat. Moni wollte es vielleicht mal wieder wissen, vielleicht um ‘Malena‘ zu toppen?
Der Film ist eine Zumutung, bei der die Grenzen des Erträglich deutlich überschritten worden sind. Sinnlose, sexuelle Grausamkeit, die nur den Selbstzweck des Schockierens zu gestalten versucht. Es fehlt jegliche Sinngebung. Schlimmer geht’s nimmer! Wozu der Deckmantel der Freiheit der Kunst nicht alles herhalten muss. Der Titel lässt Hoffnung aufkommen: gut, dass diese Gewaltorgie nicht auch noch umkehrbar ist. K.V.


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182 User onlineSamstag, der 26. Mai 2018, 23:40
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