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Die FilmFan Community » Yeah Yeah Yeah (Rezensionen)



Yeah Yeah Yeah (Rezensionen)
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Yeah Yeah Yeah
Yeah Yeah Yeah
(The Beatles - A Hard Day's Night)
Großbritannien 1964 • Regie: Richard Lester • Darsteller: Deryck Guyler, Paul McCartney, Anna Quayle, Victor Spinetti, John Junkin, Ringo Starr, Norman Rossington, Wil...

Inhaltsangabe:
Wir schreiben das Jahr 1964 und vier junge Typen aus Liverpool sind kurz davor, die Welt zu verändern - wenn die völlig durchgedrehte Welt sie nur unerkannt aus ihren Hotelzimmern entkommen ließe! Richard Lesters frech-zeitgenössische Rock'n'Roll-Komödie stößt die Jungs, die als The Beatles auftreten, in einen Strudel von kreischenden Fans, paranoiden Produzenten, fanatischen Journalisten und nervenden Familienangehörigen...

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Rezension von 8martin Bewertung: Meisterwerk! "Meisterwerk!"
geschrieben am Freitag, 11. August 2017 um 18:46

Vier auf der Flucht
Es ist nicht nur der erste, sondern auch der beste der Beatles Filme. Es ist mehr als nur eine Musik Doku. Es wird der Zeitgeist der 60er Jahre für die Nachwelt verewigt und das in äußerst unterhaltsamer Art und Weise. Richard Lester hat zusammen mit Alun Owen eine zeitlose Comedy geschaffen, die zwischen rotzfrechen Dialogen und albernem Nonsens hin und her pendelt. Hinzu kommt eine generationsübergreifenden Komik, die vom Slapstick, wenn Ringo sein erstes Selfie macht, was ein Schuss ins Wasser wird, bis zu Anspielungen aus der englischen Geschichte, wenn er seinen Mantel über eine Pfütze legt, damit ein weiblicher Fan trockenen Fußes darüber hinwegschreiten kann. (Sir Walter Raleigh und Queen Elizabeth I.) Hohen Anteil am Erfolg des Films hat neben den Hits der Beatles die deutsche Synchronisation. Nicht nur das ‘Wie‘ der Interpreten (Rainer Brandt, Wolfgang Gruner u.a.) mit ihren markanten Stimmen bringt’s, sondern auch das ‘Was‘ ist superklasse. Flotte Sprüche mit surrealen Inhalten, die deshalb so gut waren, weil sie nicht passten. Aber auch bekannte Verse von damals sind zu hören, wie die legendären ‘Frau Wirtinnen - Witze‘ oder das Lied vom Sanitätsgefreiten Neumann.
Die Fab Four waren extrem ausgelassen und grenzüberschreitend komisch. Das ist richtungsweisend für spätere Filme. Wir sehen ihren lockeren Übermut mit ihrer Umgebung umzugehen. Vor kreischenden Teeny-Horden zu flüchten und dabei sich selbst zu veralbern. Ein Aufreger war damals z.B. die Frisur der ‘Pilzköpfe‘. Andere fanden, man könne doch keinen Song mit ‘Yeah‘ betiteln. Das sei doch kein Wort…
Ihr Opa im Film war die Komiker Legende Wilfrid Brambell, den auf der Insel jedes Kind kannte aus der Serie ‘Steptoe & Son‘.
Richard Lester hat die Unsterblichen in den Olymp gehoben, da wo die Götter des Pop wohnen.


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