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Wenn Männer fallen (1994) (Rezensionen)
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Wenn Männer fallen (1994)
Wenn Männer fallen (1994)
(Regarde les hommes tomber (1994))
Krimi/Drama • Frankreich 1994 • Regie: Jacques Audiard • Darsteller: Jean-Louis Trintignant, Jean Yanne, Mathieu Kassovitz, Bulle Ogier, Christine Pascal, Yvon Back,...

Inhaltsangabe:
Das Leben von Simon, eines vom Alltag gelangweilten Vertreters, nimmt eine Wendung, als sein guter Freund Mickey, ein Polizist, im Dienst angeschossen wird und ins Koma fällt. Simon versucht den Fall auf eigene Faust aufzuklären und mischt sich massiv in die Arbeit von Mickeys Polizeikollegen ein. Dabei kommt er dem cholerischen alten Verbrecher und Glücksspieler Max und dessen Helfershelfer, dem etwas hilflosen jungen Frédéric auf die Spur. Was die beiden mit Mickeys Fall zu tun haben, bleibt zunächst ein Rätsel.

Mitglieder-Rezensionen
Rezension von 8martin Bewertung: gut! "gut!"
geschrieben am Mittwoch, 9. August 2017 um 18:22

Ein sonderbarer Ermittler
Bereits der sonderbare Titel des Films von Jacques Audiard lässt aufhorchen und verweist auf einen absonderlichen Film, der die ausgetretenen Pfade des Genres verlässt. (engl. Titel ‘See How They Fall‘). Er ist streng symmetrisch aufgebaut und hat in jeder Hälfte des Plots eine Ikone der Leinwand. Auf der einen Seite die beiden Ganoven, der erfahrene Marx (Jean-Louis Trintignant) und Johnny (Mathieu Kassovitz), auf der anderen Seite der Hobbyermittler Simon (Jean Yanne) und der ganze Polizeiapparat, der den Tod an seinem Freund Miki aufklären will.
Es werden ganz andere Aspekte beleuchtet als sonst üblich: Simon unterhält auf Dauer seinen Freund Mickey, der im Koma liegt, mit Vorlesen, er schaut seiner Ex im Traum beim Bumsen zu und redet mit ihr und er foltert schon mal, wenn er Informationen braucht. Er schläft schon mal bei den Pennern, wird von seiner Tochter gebadet und rückt den Ganoven immer näher auf die Pelle.
Die beiden (der Alte und der Einfältige) schlagen sich so durch mit Zocken, Geldeintreiben und Hütchen spielen. Sie bringen sogar etwas Komik ins Geschehen, Johnny erzählt der blinden Nachbarin, was im Fernsehen läuft und weil er sein Idol Marx liebt, begeht er auch für ihn die Auftragsmorde. Der homoerotische Aspekt wird nur angedeutet. Marx probt mit ihm das Vorspiel zum Mord. Wenn Johnny Marx auf einer Nutte stört, setzt es was. Marx muss aber auch selber einstecken. Wenn er zusammengeschlagen wird, sieht man nur seinen Gehstock.
Und als Krönung das saucoole Ende, das überrascht, und lässt jegliche Emotionen fehlen. Einfach Fakt, wie das Ausknipsen eines Lichtschalters. So geht wohl Thriller heute.


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