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Victoria & Abdul (2017) (Rezensionen)
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0%0%0%0%0%Nur für Fans!
Victoria & Abdul (2017)
Victoria & Abdul (2017)
(Victoria And Abdul)
Biographie/Drama/Historienfilm • Großbritannien 2017 • Regie: Stephen Frears • Darsteller: Michael Gambon, Judi Dench, Olivia Williams, Eddie Izzard, Simon Callow...

Inhaltsangabe:
Im Jahr 1887 feiert die britische Königin Victoria (Judi Dench) mit einem prachtvollen Fest ihr 50. Thronjubiläum. Während der Feierlichkeiten lernt die Monarchin den jungen indischen Bediensteten Abdul Karim (Ali Fazal) kennen, der extra anlässlich des Jubiläums nach Großbritannien gereist ist. Nur kurze Zeit später nimmt die exzentische Königin den jungen Inder in ihr Gefolge auf, was ihre Familie und ihre Berater ebenso verblüfft wie vor den Kopf stößt. Doch bald schon entwickelt sich zwischen dem Diener und der Monarchin durch lange und inspirierende Gespräche eine tiefe Freundschaft, durch die Victoria, die unter anderem auch den Titel Kaiserin von Indien trägt, viel über die ihr fremde Kultur von Abduls Heimat lernt. Die außergewöhnliche Beziehung der beiden erzeugt jedoch auch schnell Missgunst und Neid unter den übrigen Menschen am Hofe...

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Rezension von 8martin Bewertung: Nur für Fans! "Nur für Fans!"
geschrieben am Freitag, 29. September 2017 um 09:15

Die Kaiserin von Indien & ihr Diener
Obwohl ich ein eingefleischter Fan von Stephen Frears bin, muss ich leider sagen, dass das hier sein bisher schwächster Film ist. Und wenn Judi Dench nicht die Hauptrolle so überzeugend gespielt hätte, wäre es auch noch ärgerlich gewesen. Der überbordende Pomp muss wohl sein, aber dazu hätte doch ein Plot gepasst, der vielleicht witzig oder wenigstens menschelnd ist. Doch davon ist nichts zu sehen. Nur in einer Szene – wenn Victoria mit Abdul allein auf einer Insel in Schottland sind und sie über ihr Leben und ihre Liebe zu Albert reflektiert - kann Judi Dench ihr schauspielerisches Talent aufblitzen lassen. Ansonsten haben die Maskenbildner hervorragende Arbeit geleistet und je nach Situation ihre Augensäcke mal dicker mal dünner erscheinen lassen. Sonst ist die Handlung eher unerheblich. Und auch nur ein guter Gag reicht nicht: wenn z.B. Abduls Frau und Schwiegermutter unter der Burka verborgen sind und er nicht erkennen kann, wer wer ist.
Der selten anklingende imperiale Stolz der Briten oder das Unvermögen der Hofschranzen machen die royale Suppe auch nicht geschmacklich besser. Lediglich die Ehrfurcht vor dem Amt lässt uns Stephen Frears spüren. Das hat er aber in seiner ‘Queen‘ besser gemacht. Und seine Suche nach einem adäquaten Ende mit vielen tränenreichen Gefühlswallungen macht dem Zuschauer den Abschied von Vicky leicht. Sie stirbt wie auf einer Opernbühne, wo die Stars, bevor sie von uns gehen, immer noch eine Arie dranhängen müssen.
Selbst wenn die Vorlage von Shrabani Basu - was die Tatsachen betraf - nicht mehr hergab, ist Frears doch Könner genug, dass er daraus immer noch einen guten Film hätte machen können. Hat er aber nicht.


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97 User onlineMittwoch, der 22. November 2017, 06:33
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