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Astrée und Céladon (2007) (Rezensionen)
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Astrée und Céladon (2007)
Astrée und Céladon (2007)
(Les amours d'Astrée et de Céladon (2007))
Drama/Romanze • Frankreich/Italien/Spanien 2007 • Regie: Éric Rohmer • Darsteller: Andy Gillet, Stéphanie Crayencour, Cécile Cassel, Véronique Reymond, Rosette, Joce...

Inhaltsangabe:
Die Schäferin Astrée und den Schäfer Céladon verbindet eine tiefe Liebe. Doch das junge Glück wird durch die Intrige eines Verehrers von Astrée gestört. Überzeugt, dass ihr Geliebter sie betrügt, verbannt sie ihn aus ihrem Leben. Céladon fügt sich, wirft sich aber in den reißenden Fluss, um den Tod zu finden. Der Selbstmordversuch missglückt, denn die Nymphen retten den verzweifelt Liebenden und bringen ihn in ihren Palast. Céladon könnte dort ein bequemes Leben führen, doch entscheidet sich für ein Einsiedlerdasein im Wald. Bis er eines Tages einen Weg findet, den Fluch seiner Liebsten zu umgehen …

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Rezension von 8martin Bewertung: Nur für Fans! "Nur für Fans!"
geschrieben am Samstag, 15. Juli 2017 um 09:54

Stilvolle Langeweile
Ein Schäferspiel, das im Rokoko spielt und in dem sich alles um die Liebe dreht. Der große Eric Rohmer hat einen Film gemacht, der aus der Zeit gefallen zu sein scheint. Typisch für das Genre hüpfen hier putzige Nymphen und leichtfüßige Schäfer umeinand, verlieben sich, trennen sich durch Missverständnisse und finden sich am Ende wieder. Der Titel fokussiert sich auf Astrée (Stéphanie Crayencourt) und Céladon (Andy Gillet). Er wird nach einem misslungenen Suizidversuch von drei Nymphen gesund gepflegt. Und die wollen den schönen Jüngling natürlich nicht wieder davonziehen lassen.
Endlose Dialoge über Bienen und Blüten bestimmen die Szenerie. Man schwelgt in depressivem Selbstmitleid. Damit das noch schöner und schwerer zu ertragen ist verzieht sich Céladon in den Wald und verkleidet sich mehrfach als Mädchen. Er schwadroniert über die absolute Liebe und die zwischen Bruder und Schwester. Man muss sich zwingen ihm gedanklich zu folgen. Dabei sagt er weißgott nichts Neues. Er verklausuliert es nur umständlicher als das Silbenrätsel ‘Um die Ecke gedacht‘. Da im Original gedreht, tun die deutschen Untertitel ein Übriges um das Verständnis zu vernebeln.
Wer die erste halbe Stunde überstanden hat, dem gelingt es vielleicht auch den Rest durchzustehen. Rohmer ist nie ein leichter Film gelungen, aber der hier ist schwieriger als atmen unter Wasser ohne Sauerstoffflasche. Es drängt einen aufzutauchen (wegzuzappen!) und Luft zu schnappen. Und dabei lebt es sich in Arkadien doch so schön! Nur davon kriegt man hier nicht viel mit. Oh Eric!?
Auf jeden Fall sollte man sich – wenn überhaupt - diesen Film zusammen mit ‘MAESTRO‘ anschauen. Reihenfolge ist egal, ob erst das Original (A&C) und dann die Hommage / Persiflage oder umgekehrt.
Die einen sagen 10%, die anderen 90%!


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175 User onlineSonntag, der 23. Juli 2017, 14:41
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