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Kirschblüten und rote Bohnen (2015) (Rezensionen)
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Kirschblüten und rote Bohnen (2015)
Kirschblüten und rote Bohnen (2015)
(An - Sweet Bean (2015))
Drama • Frankreich/Deutschland/Japan 2015 • Regie: Naomi Kawase • Darsteller: Kirin Kiki, Masatoshi Nagase, Kyara Uchida, Miyoko Asada, Etsuko Ichihara, Miki Mizu...

Inhaltsangabe:
Sentaro (Masatoshi Nagase) ist Besitzer eines kleinen Imbisses in Tokio, in dem er mit süßer Bohnenpaste gefüllte Dorayaki-Pfannkuchen verkauft. Eines schönen Tages steht die alte Tokue (Kirin Kiki) vor seinem Laden und bewirbt sich spontan um die von Sentaro ausgeschriebene Aushilfsstelle. Der lehnt zunächst mehrfach ab, doch als sie ihm schließlich eine Kostprobe von ihrer selbst gemachten Bohnenpaste da lässt, ändert der davon begeisterte Sentaro seine Meinung und stellt die etwas sonderbare Frau ein. Schnell macht die Nachricht von Sentaros neuen köstlichen Pfannkuchen die Runde, woraufhin die Kunden bei ihm Schlange stehen. Währenddessen entwickelt sich zwischen ihm und Tokue eine ganz besondere Freundschaft. Doch schon bald stellt sich heraus, dass die alte Dame ein Geheimnis hütet, das alles aufs Spiel setzen könnte.

Mitglieder-Rezensionen
Rezension von 8martin Bewertung: Sehenswert! "Sehenswert!"
geschrieben am Mittwoch, 16. Mai 2018 um 18:40

Die Einsamkeit der Pfannkuchen
Ein bewegendes Melodram um drei Außenseiter der Gesellschaft, die gut verteilt das japanische Soziogramm repräsentieren. Da ist zunächst Sentaro (Masatoshi Nagase), ein Mann in den besten Jahren, der Pfannkuchen (Dorayaki) verkauft, die er mit An (Originaltitel!), einer süßen Bohnenpaste füllt. Die alte Tokue (Kirin Kiki) kennt ein altes Familienrezept und schafft es, dass Sentaro sie einstellt und dann wäre da noch Wakana (Kyara Uchida), eine Schülerin, die eine häufige Kundin bei Sentaro ist.
Alle drei sind Außenseiter der Gesellschaft und leben mehr oder weniger allein. Sentaro war im Gefängnis, Wakana Schatzi ist ein Kanarienvogel und Tokue hat Lepra. Diese Leute wurden bis vor kurzem in Japan noch zwangsweise interniert.
Wie diese drei zusammenfinden und Freundschaft über den Tod hinaus schließen erzählt Regisseurin Naomi Kawase in lyrischen Bildern und mit starkem Druck auf die Tränendrüse. Dabei geht es im Grunde doch um ein ganz banales Thema: das Geheimnis der Pfannkuchen.
Im Zauber der Natur mit Kirschblüte und grünen Wäldern wird die Einsamkeit des Menschen erträglicher, die in leisen Tönen rüberkommt. Schön traurig und kontemplativ bei viel Handlungsarmut.


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156 User onlineFreitag, der 25. Mai 2018, 12:31
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