Der Film
Paul Vitti (Robert De Niro) sitzt immer noch seine Strafe im "Sing Sing"-Gefängnis ab. In seiner Zelle dreht er fast durch und läuft nur noch hin und her wie ein Irrer. Manchmal fängt er sogar aus heiterem Himmel an, laut zu schreien oder die Songs aus der "West Side Story" zu singen; damit sorgt er bei Gefangenen, Wärtern und FBI-Agenten gleichermaßen für Verwirrung. Hat Vitti seinen Nervenzusammenbruch wegen Mord-drohungen durch eine rivalisierende Familie, oder ist sein merkwürdiges Benehmen lediglich ein schlauer Trick, um früher aus dem Gefängnis entlassen zu werden? Sein früherer Psychotherapeut Ben Sobel (Billy Crystal) wird herbeigerufen, um diesen Fall zu analysieren.
Als Sobel Vitti wegen seiner Panikattacken das letzte Mal behandelt hat, ist es ihm nicht gelungen tiefer in die Psyche Vittis einzudringen. Dieses Mal bedarf es aber mehr als nur an der Oberfläche zu kratzen, das jedoch würde Sobels ganze Kraft und Energie erfordern, und die kann und will er auf Grund von privaten Problemen im Moment Vitti nicht zur Verfügung stellen.
Sobel steckt nach dem Tode seines Vaters noch in einer tiefen Identitätskrise, sowohl privat als auch beruflich. Zu dem befürchtet er, daß ihm seine Frau Laura (Lisa Kudrow) das Leben zur Hölle macht, wenn Vitti wieder in ihr Leben eindringen würde. Vitti wird schließlich vorzeitig auf Bewährung entlassen, jedoch mit der Auflage sich von Sobel therapieren zu lassen, dieser nimmt ihn widerwillig sogar in sein Haus auf. Nun muß Sobel sich nicht nur um die Psyche des Gangsters kümmern, sondern auch dafür sorgen, daß aus ihm ein ehrenwerter Bürger wird... Reine Nervensache (der erste Teil)
Info und Kommentar
Cathy Moriarty und Robert De Niro treffen in dieser Komödie wieder aufeinander. Ihre erste gemeinsame Arbeit in "Wie ein wilder Stier" liegt 22 Jahre zurück. In dem Film spielte sie "Vickie LaMotta" die Ehefrau des Ex-Weltmeisters "Jake LaMotta".
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Auch wenn man womöglich seine Zweifel am Erfolg einer Fortsetzung hat, sorgt diese leichte Komödie für eine nette, kurzweilige Unterhaltung; nicht zuletzt wegen den witzigen Dialogen zwischen De Niro und Crystal. Die beiden erfahrenen Schauspieler haben diesmal mehr Freiheit und Spielraum zu improvisieren. Und da man den Spaß bei den Dreharbeiten nicht miterleben konnte, so kann man zumindest das Resultat auf der Leinwand geniessen. |
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