Der Film
Der Film erzählt die Geschichte des Ex-Champ aus der Bronx, Jake La Motta, der 1949 die Weltmeisterschaft in Boxen gewonnen hat. Jake La Motta (Robert De Niro) hat den Spitznamen "Raging Bull" wegen seinem harten Boxstil.
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Sein Bruder und Manager Joey (Joe Pesci) macht es möglich, daß Jake große Siege erzielt und für die Weltmeisterschaft qualifiziert wird. Doch ohne die Hilfe der Mafia wäre der Titel unerreichbar. Ein Kampf des Boxers mit seinen Überzeugungen, seinem Familienleben und der Mafia sind die Folgen. Auszeichnungen und Nominierung
| Wichtige Auszeichnungen und Nominierungen | | Jahr | Kategorie | Die Nominierten | - | | Academy Awards - Oscars: 8 Nominierungen | | 1981 | Film | Irwin Winkler, Robert Chartoff | - | | Regisseur | Martin Scorsese | - | | Hauptdarsteller | Robert De Niro
|  | | Nebendarsteller | Joe Pesci | - | | Nebendarstellerin | Cathy Moriarty
| - | | Kamera | Michael Chapman | - | | Sound | Donald O. Mitchell, Bill Nicholson, David J. Kimball, Les Lazarowitz
| - | | Schnitt | Thelma Schoonmaker |  |  | | Golden Globes: 7 Nominierungen | | 1981 | Film * | Irwin Winkler, Robert Chartoff | - | | Hauptdarsteller | Robert De Niro |  | | Regisseur | Martin Scorsese | - | | Nebendarsteller | Joe Pesci | - | | Nebendarstellerin | Cathy Moriarty
| - | | Newcomer | Cathy Moriarty | - | | Drehbuch | Paul Schrader, Mardik Martin | - | * Kategorie: Drama | | British Academy Film Awards (BAFTA): 4 Nominierungen | | 1982 | Hauptdarsteller | Robert De Niro | - | | Newcomer | Joe Pesci |  | | Newcomer | Cathy Moriarty | - | | Schnitt | Thelma Schoonmaker |  | | | | New York Film Critics Circle Awards (NYFCC): 2 Nominierungen | | 1980 | Hauptdarsteller | Robert De Niro |  | | Nebendarsteller | Joe Pesci |  | | | gewonnen - nicht gewonnen |
Raging Bull brachte De Niro 1981 seinen zweiten Oscar. Den ersten Oscar gewann er als bester Nebendarsteller in "Der Pate II".
Info und Kommentar
 "Als Boxer würde er gegen viele harte Burschen eine gute Figur machen!"
Jake La Motta
Als der echte Jake La Motta den Film gesehen hat, sagte er, der Film ließ ihn zum ersten Mal begreifen, was für ein schrecklicher Mensch er war.
De Niro trainierte täglich ein Jahr lang mit Jake La Motta und war schließlich so fit, daß er 2 Mittelgewichts-Kämpfe gewann.
In 3 Monaten legte er 50 Pfund zu, um den verfetteten, alten La Motta überzeugend darstellen zu können.
Für den Film wurde keine Musik extra komponiert. Die Filmmusik stammt aus Musikstücken des italienischen Komponisten "Pietro Mascagni". Der Vorspann wird von einem Ausschnitt aus "Cavalleria Rusticana" begleitet.
Scorsese dreht den Film überwiegend in Schwarz-Weiß, wobei er farbige Videoaufnahmen von den wichtigsten Familienereignissen einfügt. Dieses Verfahren sichert zusätzliche Authentizität. Für die Box-Szenen, die im Film nur etwa 9 Minuten ausmachen, werden zehn Wochen Drehzeit benötigt. Die Kamera bewegt sich mit den Kämpfen im Ring und erweckt das Gefühl direkter Beteiligung.
In der Schlußszene, in der Jake LaMotta vor dem Spiegel redet, wird Marlon Brando aus dem Film "Die Faust im Nacken" rezitiert.
Video Wie ein wilder Stier Video Die Faust im Nacken
 Cathy Moriarty (Vickie LaMotta) und Robert De Niro treffen 22 Jahre nach diesem Film aufeinander in der Mafia-Komödie "Reine Nervensache 2".
Das ist Kino!! Man sitzt im Kino, schaut sich diesen Boxer an, und drinnen wirbeln die Gefühle. Man freut sich mit ihm, hat Mitleid, man ärgert sich mit ihm, man ist einfach ein Teil vom Geschehen. Robert de Niro hat sich bis zur Schmerzgrenze auf dieser Rolle vorberitet; ein Jahr lang hatte er mit dem Ex-Champ trainiert, über 50 Pfund an gewicht zugelegt um in den Körper des alten La Mottas zu leben, und das ist ihm ausgezeichnet gelungen. Der Film ist kein Boxerfilm in dem Sinne, die Box-Szenen machen gerade mal 9 Minuten von dem 2 stündigen Film aus. Es ist die Geschichte eines nicht einfachen Mannes. Sein Aufstieg und Abstieg werden unter der Regie vom Meister Regisseur Martin Scorsese zum Leben erweckt. Einer der besten Filme aller Zeiten. |